Lamborghini Bitcoin Kind

Wie erkläre ich Kindern, warum Bitcoin wertvoll ist? Mit einem Lambo.

Kinder können mit „Inflation“ wenig anfangen; und mit „Bitcoin“ erst recht nicht.
Sie haben das Wort vielleicht schon mal gehört oder das orangene Logo irgendwo gesehen. Aber wenn du mit „Es gibt nur 21 Millionen“ kommst, schalten sie ab und gehen wieder Lego spielen.

Wie erklärst du also der nächsten Generation dann, warum Bitcoin etwas Besonderes ist?

Inflation Kindern leicht erklärt; mit einem Lamborghini

Du fragst dich jetzt sicher „Wie erkläre ich meinen Kindern anhand eines Autos, warum Bitcoin so wertvoll ist?“
Lass es mich dir erklären:
Meine Söhne stehen total auf schnelle Autos: Lambo, Ferrari, Bugatti.
Und neulich hat mich der Jüngere gefragt: „Papa, warum kostet ein Lamborghini eigentlich so viel Geld?“
Die einfache Antwort wäre gewesen: „Weil er extrem geil aussieht und richtig schnell ist, Rudi!“ (Er heißt nicht Rudi, aber was solls.)
Aber das wäre die falsche Antwort gewesen.
Denn es gibt zig Supersportwagen; alle schnell, alle teuer und sie werden mit der Zeit im Regelfall sogar mehr wert.
Warum ist dann der eine deutlich wertvoller als ein normaler Golf von der Stange?

Ich habe es ihm so erklärt:
Es geht nicht nur darum, wie schnell das Auto fährt oder wie stark der Motor ist. Es geht vor allem darum, wie viele es davon gibt. Seltenheit steigert langfristig den Wert. Egal ob Auto oder ein Kunstwerk.
Das hat er sofort kapiert. Ein Kind versteht „selten = wertvoll“ viel schneller als komplizierte Wirtschaftstheorien rund um unser Finanzsystem; oder die Zahl 21 Millionen mehr bedeutet, als die maximale Menge an Bitcoin.

Seltenheit und Nutzbarkeit gewinnen langfristig immer.

Genau so läuft es beim Geld.

Zentralbanken können einfach neues Geld in Umlauf bringen; es aus dem Nichts erschaffen.
Deshalb wird unser Geld Jahr für Jahr weniger wert. Früher konntest du mit 1,30 € eine normale Packung Gummibärli kaufen; und Heute? Die Packungen sind kleiner und teurer geworden. Dieser Vorgang ist auch als „Shrinkflation“ bekannt.
Damit es nicht so auffällt, dass die Packung Gummbärli viel teuer ist als damals werden die Packungen zeitgleich einfach kleiner.

Der Euro ist nicht mehr so viel wert wie vor 20 Jahren. Weil es schlichtweg mehr Euros gibt als damals. Es wäre auch viel mehr Aufwand neue Euroscheine zu drucken die die Inflation seit der Einführung widerspiegelt.

Wir Eltern verkomplizieren das Thema oft viel zu sehr.
Kein Wunder, dass die Kinder dann nicht zuhören. Geldschöpfung, Inflation, Cantillon Effekt, das alles ist trockene Materie; so trocken, dass sich nicht mal der Großteil aller Erwachsenen richtig damit beschäftigt.

Mir ist es wichtig, dass unsere Kinder früh verstehen, wie Geld wirklich funktioniert. Nicht nur, wie man es ausgibt. Sondern vor allem, wie man es langfristig bewahrt.
Denn eure und meine Kinder sind die nächste Generation. Sie werden noch länger mit den Folgen von Inflation leben müssen. Und sie werden es schwerer haben, ihre Kaufkraft zu schützen – wenn wir ihnen nicht beibringen, wie man das macht. Sie sollen nicht die nächste Kapazität, die nächste Steuernummer, die nächsten Opfer dieses Diebstahls sein.

Vom Lego zum Lightning, und wie es bei uns zu Hause läuft.

Vor ein paar Wochen hatte ich so einen Moment, den ich nie vergessen werde. Ich habe meinem 14-jährigen Sohn seine erste eigene Bitcoin-Wallet auf seinem Handy installiert. Versuchshalber habe ich ihm gleich ein paar Sats via Lightning geschickt; sage und schreibe 0,50 € Wert.
Kaum blinkte der Saldo auf, war es um ihn geschehen.
„Papa, und wenn ich dir jetzt 50 € gebe und du mir noch ein paar „Bitcoins“ schickst? Geht das?“
„Jo klar, gib her den Fuffy!“

Das war unser erster Vater-Sohn-OTC-Trade: QR scannen, Travel Rule Bürokratie erledigen (eine echt dumme Regel), bestätigen und senden.
„Wie lange dauert das jetzt, Papa?“ Kaum gefragt, zack, waren die Sats in seiner Wallet.
Er war ziemlich fasziniert und versteht es mittlerweile viel besser was Bitcoin ist. Klar, er hat noch den klassischen „When Lambo?“-Modus; durch den geht fast jeder am Anfang wenn er auf Bitcoin stoßt. Aber er ist erst am Anfang.

Wie die Schule meines Sohnes nachgeholfen hat.

Nach einem dreiwöchigen Schulexperiment, wo sie ihr Handy nicht benutzen durften hat mein Sohn sein Telefon wieder aktiviert.
Und was war eines der ersten Dinge, die er gemacht hat? Er hat seine Bitcoinwallet geöffnet und nachgeschaut, wie viel seine Sats wert sind.
Es ist kein Vermögen, aber er ist neugierig geworden. Was will Mann mehr?

Kinder können Kinder sein, auch wenn sie in Bitcoin sparen und sich schon in jungen Jahren mit wichtigen Dingen im Leben beschäftigen und Gegenwind gibt’s immer.
Klar, nicht jeder findet das gut. Es gab schon Kommentare wie „Dir gehören die Kinder weggenommen, weil du ihr Taschengeld für sie in Bitcoin investierst!“
Solche Meinungen stören mich nicht wirklich. Im Gegenteil, sie zeigen mir, dass es noch viel Arbeit gibt was finanzielles Wissen, vor allem in Bezug auf Bitcoin gibt.

Warum mir das als Vater so wichtig ist.

Als dreifacher Familienvater und CFO meines eigenen Family-Offices habe ich früher oft wach gelegen und mir die Frage gestellt: „Haben meine Kinder es später schwerer als ich?“
Heute schlafe ich ruhiger. Nicht, weil ihr „Bag“ schon riesig ist, sondern weil ich ihnen beibringe, richtig zu denken und zu handeln.

Erzählt es euren Kindern. Denn Kinder denken nicht so kompliziert wie wir Erwachsenen.

Sag ihnen, dass ihr Erspartes Jahr für Jahr weniger wert wird. Sag ihnen, dass dein Papa von 8 bis 17 arbeiten muss und trotzdem nicht weiß, ob sich der nächste Ausflug „locker“ ausgeht. Dann erklärst du ihnen durch die Hintertür, was Bitcoin ist. Die Antworten werden dich überraschen.
Es geht nicht darum, sie früh „erwachsen“ zu machen. Es geht darum, ihnen mit 18, wenn sie quasi auf sich allein gestellt sind Probleme zu ersparen, die ich früher hatte.

Bitcoin ist nicht nur für mich, sondern für die nächste Generation.

Bitcoin ist das seltenste digitale Gut, das die Menschheit je erschaffen hat. Es gibt nur 21 Millionen; und es werden Stand heute nie mehr werden.
Deshalb stacke ich nicht nur für mich. Sondern vor allem, damit meine Kinder später nicht die gleichen Kämpfe ausfechten müssen wie wir heute.
Mir ist wichtig, dass sie früh lernen: Echtes Geld bewahrt man nicht, indem man es ausgibt oder auf dem Sparbuch parkt. Sondern indem man es in etwas investiert, das keine Zentralbank einfach entwerten kann.

Hinweis: Vergangene Preisentwicklungen sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen. Marketingmitteilung, FIOR Digital GmbH

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