Trump vs. Fed: Machtkampf spitzt sich zu

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28.08.2025
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Donald Trump vs. FED

Der politische Druck auf die Federal Reserve erreicht eine neue Intensität. US-Präsident Donald Trump hat mit der spektakulären Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook nicht nur ein klares Signal an die Märkte gesendet, sondern auch den ohnehin angespannten Machtkampf mit der Notenbank erheblich verschärft. Cook, die unter Präsident Biden ernannt wurde, galt als Befürworterin einer stabilen und vorsichtigen Geldpolitik. Ihre Absetzung wird daher von vielen Beobachtern als Versuch gewertet, die Fed stärker unter politischen Einfluss zu bringen.

Trump stellt Fed-Unabhängigkeit infrage

Seit Monaten attackiert Trump die Notenbank und macht deren Kurs für das schwache Wachstum verantwortlich. Besonders Powell gerät ins Visier, da er trotz sinkender Inflation bislang nur vorsichtige Schritte in Richtung Zinssenkung angekündigt hat. Der Leitzins liegt weiterhin bei 4,25 bis 4,50 Prozent. Trump fordert jedoch eine aggressivere Lockerung der Geldpolitik, um die Konjunktur anzukurbeln.

Zinspolitik als Katalysator für Bitcoin

Warum ist die Debatte um die Zinsen für Bitcoin so relevant? Niedrigere Zinsen bedeuten mehr Liquidität, günstige Kredite und steigende Risikobereitschaft bei Anlegern. Experten sehen darin ideale Bedingungen für die Krypto-Leitwährung. Schon jetzt zeigt sich: Während die Märkte nervös auf die Konflikte zwischen Trump und der Fed reagieren, legt der Bitcoin-Kurs weiter zu.

Zwischen Politik und Geldwertstabilität

Jerome Powell versucht, die Balance zu halten: Einerseits soll die Inflation nicht wieder außer Kontrolle geraten, andererseits wächst der Druck aus dem Weißen Haus. Für Anleger wird deutlich: Die Unabhängigkeit der Fed steht auf dem Spiel. Sollte Trump stärker eingreifen, könnte die Zinspolitik zunehmend politisch bestimmt werden – ein Szenario, das die Attraktivität von Bitcoin als dezentrale Alternative massiv steigert.

Bitcoin als „sicherer Ausstieg“

Während traditionelle Märkte schwanken, positionieren sich Krypto-Befürworter klar: Bitcoin sei das „Open-Source-Ausstiegsszenario“ aus einem von Politik dominierten Finanzsystem. Stimmen aus der Branche betonen, dass Trump durch seine Einflussnahme unfreiwillig zum größten Werbeträger für Bitcoin werden könnte. Jede weitere Eskalation im Duell Trump vs. Fed unterstreicht die Rolle der Kryptowährung als wertstabiles Gegengewicht.

Machtkampf mit Signalwirkung

Ob Trump sich durchsetzt und die Federal Reserve zu Zinssenkungen zwingt, bleibt abzuwarten. Klar ist: Der Konflikt hat historische Dimensionen. Und während die Märkte noch debattieren, hat sich Bitcoin bereits in Stellung gebracht – als möglicher Profiteur einer geldpolitischen Zeitenwende.

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