1. Wie kauft man Bitcoin?
Bitcoin ist die bekannteste und zugleich meistgehandelte Kryptowährung weltweit. Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, Bitcoin zu kaufen, sei es als langfristige Investition, zum Diversifizieren des Portfolios oder einfach, um die Möglichkeiten digitaler Währungen kennenzulernen. Der Einstieg kann zunächst überwältigend wirken, denn es gibt zahlreiche Wege, Bitcoin zu erwerben, verschiedene Plattformen und unterschiedliche Sicherheitskonzepte. Dennoch ist der Prozess vergleichsweise einfach, wenn man die grundlegenden Schritte kennt.
1.1 Auswahl der Plattform
Der Kauf von Bitcoin beginnt in der Regel mit der Wahl einer geeigneten Plattform. Hier kommen Krypto-Börsen, Broker oder spezielle Apps infrage. Bekannte Anbieter sind unter anderem Bitpanda, Coinbase oder auch 21bitcoin, die sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Nutzer interessant sind. Dabei ist es wichtig, sich nicht nur auf die reinen Kaufoptionen zu konzentrieren, sondern auch auf die Sicherheitsmaßnahmen der Plattformen zu achten. Zudem spielt das Thema Regulierung eine wichtige Rolle: Ab dem Jahr 2026 haben sind vertrauenswürdige Anbieter durch die MiCAR (Markets in Crypto-Assets Regulation) reguliert. Wer Bitcoin kauft, sollte außerdem entscheiden, wie er seine Coins verwahren möchte. Hierfür eignen sich digitale Wallets, die entweder online geführt werden oder als sogenannte Cold Wallets offline gespeichert werden. Besonders für größere Beträge wird eine Offline-Lösung empfohlen, da sie die Coins vor möglichen Hackerangriffen schützt.
Hat man sich für eine Plattform entschieden, erfolgt der nächste Schritt über die Registrierung. Dabei sind Angaben wie Name, Adresse und E-Mail erforderlich, und in den meisten Fällen muss auch ein Bankkonto hinterlegt werden. Die Überweisung von Geldern geschieht in Deutschland und Österreich meist per SEPA-Überweisung, teilweise auch per Kreditkarte oder anderen Zahlungsmitteln. Anschließend kann die gewünschte Menge an Bitcoin gekauft werden. Hierbei ist es interessant zu wissen, dass man nicht eine ganze Bitcoin-Einheit erwerben muss. Schon kleine Beträge, etwa 50 oder 100 Euro, können sinnvoll investiert werden, da Bitcoin in Bruchteilen kaufbar ist.
Zudem sollte man sich über die folgenden Punkte Gedanken machen:
- Verwahrung (Fremd- oder Eigenverwahrung)
- Gebühren beim Kauf und beim Transferieren von Bitcoin
- Steuern
1.2 Wie kauft man Bitcoin in Deutschland?
In Deutschland gewinnt Bitcoin zunehmend an Bedeutung, sowohl als Anlageklasse als auch als Zahlungsmittel. Wer in Deutschland Bitcoin kaufen möchte, steht vor einer gut regulierten, aber teilweise komplexen Landschaft aus Krypto-Börsen, Apps und Banken. Dabei spielen vor allem Sicherheit, Gebühren und die gesetzlichen Vorgaben der BaFin eine wichtige Rolle.
Der Einstieg in den Bitcoin-Kauf beginnt mit der Wahl der Plattform. In Deutschland sind Plattformen wie Bitpanda, Coinbase oder auch 21bitcoin besonders beliebt. Ein entscheidender Vorteil dieser Anbieter ist die Regulierung, die sicherstellt, dass die Plattformen bestimmte Sicherheits- und Transparenzstandards einhalten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher nur Anbieter nutzen, die eine MiCAR-Lizenz oder entsprechende europäische Zulassungen besitzen.
Nach der Wahl der Plattform folgt die Registrierung:
- Persönliche Daten hinterlegen
- Identitätsprüfung durchlaufen (z. B. Upload eines Ausweisdokuments oder Video-Ident-Verfahren)
- Einzahlung vom eigenen Bankkonto (manche Anbieter akzeptieren auch Kreditkarten)
Hat man Guthaben auf der Plattform, kann man die gewünschte Menge an Bitcoin kaufen. Bereits geringe Beträge sind möglich, sodass beispielsweise 50 oder 100 Euro ausreichen, um erste Schritte zu machen. Viele Einsteiger fragen sich: „Wie viel Bitcoin bekomme ich für 100 Euro?“ Grundsätzlich hängt dies vom aktuellen Bitcoin-Kurs ab, da der Wert stark schwankt. Plattformen zeigen jedoch immer die genaue Menge an Bitcoin an, die man für einen bestimmten Betrag erhält.
Nach dem Kauf stellt sich die Frage der Verwahrung. Nutzer können ihre Bitcoin entweder auf der Plattform belassen oder in eine private Wallet transferieren. Letzteres erhöht die Kontrolle und Sicherheit erheblich. Zusätzlich sollten Käufer auf die Gebührenstruktur achten, da diese je nach Zahlungsmethode und Plattform unterschiedlich ausfallen können. Schließlich dürfen steuerliche Aspekte nicht vernachlässigt werden: Gewinne aus dem Handel mit Bitcoin können in Deutschland steuerpflichtig sein, insbesondere bei kurzfristigen Verkäufen innerhalb eines Jahres.
Insgesamt bietet Deutschland eine solide Grundlage, um Bitcoin sicher zu kaufen. Mit der richtigen Plattform, sicheren Zahlungsmethoden und einer klaren Strategie für Verwahrung und Gebühren können Einsteiger problemlos ihre ersten Bitcoin erwerben. Im nächsten Abschnitt schauen wir uns die Situation in Österreich an und zeigen, welche Unterschiede und Besonderheiten dort zu beachten sind.
1.3 Wie kauft man Bitcoin in Österreich?
Auch in Österreich wächst das Interesse an Bitcoin und anderen Kryptowährungen stetig. Wer in Österreich Bitcoin kaufen möchte, findet ein vergleichsweise gut reguliertes Umfeld vor, in dem sowohl Krypto-Börsen als auch spezialisierte Apps für Einsteiger und fortgeschrittene Nutzer zur Verfügung stehen. Ähnlich wie in Deutschland spielen Sicherheit, Gebühren und die richtige Verwahrung der Coins eine zentrale Rolle.
Die Auswahl der Plattform ist der erste und wichtigste Schritt. In Österreich sind österreichische Anbieter wie Bitpanda oder 21bitcoin besonders beliebt. Diese Plattformen zeichnen sich durch benutzerfreundliche Oberflächen.
Steuerliche Behandlung von Bitcoin in Österreich
- Gewinne aus Bitcoin-Verkäufen unterliegen grundsätzlich der Einkommenssteuer, unabhängig von der Haltedauer.
- Keine Freigrenze durch eine Jahresfrist mehr – auch langfristige Verkäufe sind steuerpflichtig.
- 21bitcoin erleichtert die Steuererklärung, da alle Käufe, Verkäufe und Gebühren übersichtlich dokumentiert und als steuerliche Reports bereitgestellt werden.
- Automatisierte Reports können direkt in gängige Steuertools importiert werden, wodurch die steuerliche Abwicklung deutlich einfacher wird.
Insgesamt bietet Österreich eine benutzerfreundliche und sichere Umgebung für den Kauf von Bitcoin. Mit einer geeigneten Plattform, klarer Strategie für Gebühren und Verwahrung sowie einem Blick auf den aktuellen Bitcoin-Kurs können Einsteiger in Österreich problemlos ihre ersten Schritte im Kryptomarkt machen. Im nächsten Kapitel betrachten wir, wo man Bitcoin generell kaufen kann, unabhängig vom Land, und welche Optionen für Einsteiger und Fortgeschrittene besonders empfehlenswert sind.
2. Wo kann man Bitcoin kaufen?
Bitcoin kann über verschiedene Wege gekauft werden, darunter Krypto-Börsen, Broker und Apps, Banken sowie Peer-to-Peer-Plattformen. Jede Option unterscheidet sich in Bezug auf Gebühren, Bedienbarkeit, Sicherheit und Kontrolle über die eigenen Coins.
Krypto-Börsen wie Bitpanda, Coinbase, Kraken oder 21bitcoin bieten eine große Auswahl und flexible Handelsmöglichkeiten, erfordern jedoch meist mehr technisches Verständnis und können je nach Zahlungsmethode höhere Gebühren verursachen. Broker und Apps setzen auf einen besonders einfachen Einstieg und eignen sich gut für Einsteiger, da der Kauf ohne komplexe Orderfunktionen möglich ist und bereits kleine Beträge investiert werden können.
Auch einige Banken ermöglichen mittlerweile den Kauf von Bitcoin über das bestehende Bankkonto, allerdings sind die Gebühren hier oft höher und die Auswahl eingeschränkt. Peer-to-Peer-Plattformen bieten mehr Flexibilität, bringen jedoch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko mit sich.
Unabhängig vom Anbieter können Bitcoin in Bruchteilen gekauft werden, sodass auch kleinere Investitionen möglich sind. Welche Kaufmöglichkeit am besten geeignet ist, hängt letztlich von den persönlichen Prioritäten wie Einfachheit, Gebühren, Sicherheit und Verwahrung ab.
3. Was muss ich beim Bitcoin kaufen beachten?
Der Kauf von Bitcoin ist heute einfacher denn je, dennoch gibt es einige wichtige Aspekte, die man beachten sollte, um Risiken zu minimieren und das Investment sinnvoll zu gestalten. Neben der Auswahl der richtigen Plattform spielen insbesondere Gebühren, Steuern, Sicherheit und Regulierung, Verwahrung und die Art des Assets eine Rolle. In diesem Kapitel gehen wir Schritt für Schritt durch alle relevanten Punkte, damit Einsteiger und Fortgeschrittene bestens informiert sind.
3.1 Direkter Vergleich der Anbieter für den Bitcoin Kauf
3.2 Gebühren beim Bitcoin kaufen
Wer Bitcoin kauft, sollte unbedingt die Gebührenstruktur der gewählten Plattform im Blick haben, da sie direkten Einfluss auf die Rendite hat. Die Kosten setzen sich meist aus Handelsgebühren, Einzahlungsgebühren und teilweise zusätzlichen Kosten wie Spreads zusammen. Je nach Plattform und Zahlungsmethode können die Gebühren stark variieren.
Klassische Krypto-Börsen wie Bitpanda oder Coinbase erheben in der Regel eine Handelsgebühr zwischen 0,1 % und 2 %. Diese wird entweder direkt beim Kauf oder beim Verkauf der Bitcoin berechnet. Zusätzlich kann ein Spread zwischen Kauf- und Verkaufspreis entstehen, der effektiv die Kosten erhöht. Besonders bei kleinen Kaufbeträgen sollten Anleger genau prüfen, wie sich die Gebühren auf ihre Investition auswirken, da ein hoher Spread oder hohe Grundgebühren den Einstieg deutlich verteuern können.
Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Einzahlungsgebühren. Während SEPA-Überweisungen in Deutschland und Österreich oft kostenlos oder sehr günstig sind, können Kreditkartenzahlungen oder Dienste wie PayPal zusätzliche Kosten verursachen. Auch hier lohnt sich ein Vergleich, insbesondere wenn regelmäßig kleinere Beträge investiert werden sollen.
Apps wie 21bitcoin setzen auf transparente Gebührenmodelle und erlauben den Kauf bereits kleiner Beträge mit überschaubaren Kosten. Dies macht sie besonders attraktiv für Einsteiger, die sich zunächst vorsichtig herantasten möchten.
Wer die Gebühren sorgfältig prüft, kann nicht nur Kosten sparen, sondern auch die langfristige Investitionsstrategie besser planen. Dabei gilt: Transparenz, Vergleich und Wissen um den Spread sind entscheidend, um den Bitcoin-Kauf effizient und kostengünstig zu gestalten.
3.3 Steuern beim Bitcoin kaufen
Wer Bitcoin kauft, sollte die steuerlichen Aspekte im Blick behalten, da diese sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Anleger entscheidend sind. In Deutschland und Österreich gelten unterschiedliche Regelungen, die den Verkauf und die Gewinne aus Kryptowährungen betreffen. Gerade deshalb ist es hilfreich, einen Anbieter zu nutzen, der eine übersichtliche und steuerlich nachvollziehbare Dokumentation bietet – wie es bei 21bitcoin der Fall ist.
In Deutschland sind Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin steuerpflichtig, wenn die Coins innerhalb eines Jahres nach dem Kauf veräußert werden. Hält man die Bitcoin länger als ein Jahr, sind die Gewinne in der Regel steuerfrei. Diese Regelung macht den langfristigen Kauf von Bitcoin besonders attraktiv für Anleger, die auf Hodl-Strategien setzen. Kurzfristige Spekulationen hingegen unterliegen der Einkommenssteuer, und es ist ratsam, die Gewinne genau zu dokumentieren. Hier profitieren Nutzer von 21bitcoin von klaren Transaktionsübersichten und Reports, die eine exakte Zuordnung von Kaufdatum, Menge und Gebühren ermöglichen.
In Österreich ist die Situation ähnlich, jedoch mit einem wichtigen Unterschied: Hier sind Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin nach mehr als einem Jahr steuerfrei, während kurzfristige Verkäufe der Einkommenssteuer unterliegen. Die steuerliche Behandlung kann sich zudem ändern, wenn Bitcoin über ETPs oder Derivate gehandelt werden, da diese als Finanzprodukte gelten und sofort steuerpflichtig sein können. 21bitcoin positioniert sich hier bewusst als steuereinfacher Anbieter, insbesondere für österreichische Nutzer, da relevante Daten strukturiert aufbereitet und für steuerliche Zwecke leicht nutzbar sind.
Neben der Haltedauer sollten Käufer auch Dokumentation und Nachweise im Blick behalten. Viele Plattformen stellen Jahresübersichten bereit, die Käufe, Verkäufe und Gebühren auflisten. Diese Unterlagen sind besonders wichtig, um im Falle einer Steuerprüfung alle Angaben korrekt nachweisen zu können.
Zusammenfassend gilt: Wer sich vorab über die steuerlichen Regeln in Deutschland oder Österreich informiert, kann unliebsame Überraschungen vermeiden. Eine klare Strategie für Haltedauer, Dokumentation und Kaufvolumen hilft dabei, Bitcoin effizient und rechtssicher zu erwerben – unterstützt durch einen Anbieter wie 21bitcoin, der steuerliche Transparenz aktiv mitdenkt.
3.4 Verwahrung beim Kauf von Bitcoin
Nach dem Kauf von Bitcoin ist die Verwahrung ein entscheidender Faktor für die Sicherheit der eigenen Coins. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten: die Aufbewahrung direkt auf der Plattform, auf der man die Bitcoin gekauft hat, oder in einer privaten Wallet, die der Nutzer selbst kontrolliert.
Plattformen bieten oft sogenannte Hot Wallets an, die online verwaltet werden und einen einfachen Zugriff auf die Bitcoin ermöglichen. Sie eignen sich besonders für Nutzer, die regelmäßig Transaktionen durchführen oder kleinere Beträge halten möchten. Allerdings bergen Hot Wallets ein gewisses Risiko, da sie anfällig für Hackerangriffe sein können.
Für langfristige Investitionen oder größere Summen empfiehlt sich die Nutzung von Cold Wallets. Diese werden offline gespeichert, zum Beispiel auf Hardware-Wallets, und sind somit deutlich sicherer gegenüber Angriffen aus dem Internet. Nutzer behalten die volle Kontrolle über ihre Coins, müssen aber selbst Verantwortung für Backup und Sicherheit übernehmen.
Für Einsteiger ist eine Kombination aus beiden Ansätzen oft sinnvoll: kleinere Beträge auf der Plattform für den schnellen Zugriff und größere Beträge in einer Cold Wallet für maximale Sicherheit. Wer sich frühzeitig mit der Verwahrung von Bitcoin auseinandersetzt, schützt sein Investment und minimiert das Risiko von Verlusten durch Hackerangriffe oder technische Fehler.
3.5 Echte Bitcoin vs. Bitcoin-Derivate
Beim Kauf von Bitcoin ist es entscheidend, den Unterschied zwischen echten Bitcoin und Bitcoin-Derivaten zu verstehen. Echte Bitcoin sind digitale Coins, die der Käufer tatsächlich besitzt, in einer privaten Wallet verwahren kann und jederzeit versenden oder empfangen darf. Sie bieten die volle Kontrolle über das Investment und ermöglichen langfristige Strategien, wie das HODL-Prinzip.
Bitcoin-Derivate, wie CFDs (Contracts for Difference) oder ETPs (Exchange Traded Products), spiegeln lediglich den Preis von Bitcoin wider, ohne dass der Käufer die Coins physisch besitzt. Sie werden häufig für kurzfristige Spekulationen oder Hebelgeschäfte genutzt. Der Handel mit Derivaten bietet zwar Flexibilität und die Möglichkeit, auf steigende oder fallende Kurse zu setzen, birgt jedoch höhere Risiken. Zusätzlich kann die steuerliche Behandlung komplexer sein, da Gewinne aus Derivaten oft sofort steuerpflichtig werden.
Für Anleger, die langfristig in Bitcoin investieren möchten, sind echte Coins daher die sinnvollere Wahl. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, die Coins sicher in Cold Wallets aufzubewahren, sondern auch die Chance, von zukünftigen Entwicklungen im Lightning-Netzwerk zu profitieren. Derivate eignen sich dagegen eher für Trader, die kurzfristige Gewinne suchen und bereit sind, höhere Risiken einzugehen.
Wer sich für den Kauf entscheidet, sollte also genau prüfen, ob er physische Bitcoin oder lediglich einen Derivatkontrakt erwerben möchte. Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur die Sicherheitsstrategie, sondern auch steuerliche Aspekte und die langfristige Nutzung der Kryptowährung. Bei 21bitcoin erhalten Käufer ausschließlich echte Bitcoin – keine Derivate, keine ETPs, keine Kompromisse. Die Coins können jederzeit in eine eigene Wallet transferiert und vollständig selbst verwahrt werden.
3.6 Bankkonto beim Bitcoin-Kauf
Ein Bankkonto ist in den meisten Fällen Voraussetzung, um Bitcoin sicher und unkompliziert zu kaufen. Über das Konto können Nutzer Geld auf die gewählte Plattform einzahlen und anschließend Bitcoin erwerben. Besonders in Deutschland und Österreich spielt die Anbindung an ein reguläres Bankkonto eine zentrale Rolle, da viele Plattformen nur Überweisungen per SEPA akzeptieren. Diese Methode ist sicher, kostengünstig und ermöglicht schnelle Transaktionen.
Viele Broker und Krypto-Plattformen haben allerdings ausländische Konten, etwa in Luxemburg, Irland oder den USA. Das bedeutet, dass Einlagen und Zahlungen nicht unter deutscher oder österreichischer Einlagensicherung laufen und im Streitfall oder bei Problemen der rechtliche Schutz eingeschränkt sein kann. Käufer sollten daher genau prüfen, wo die Plattform ihre Konten führt und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten.
Ein großer Vorteil von 21bitcoin ist, dass das Unternehmen ein Konto bei der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte besitzt. Das ermöglicht Einzahlungen über SEPA innerhalb Deutschlands und Österreichs mit voller Transparenz, vertrauten Sicherheitsstandards und direkter Einlagensicherung. Nutzer haben dadurch die volle Kontrolle und müssen sich keine Sorgen über ausländische Bankrisiken machen.
Darüber hinaus bieten manche Plattformen auch alternative Zahlungsmethoden wie Kreditkarte oder PayPal an, die schneller, aber oft teurer sind. Wer regelmäßig Bitcoin kauft, sollte zudem auf Sicherheitsmaßnahmen achten, etwa Zwei-Faktor-Authentifizierung oder App-basierte Freigaben. Die Kombination aus vertrauenswürdigem Bankkonto, sicherer Plattform und klarer Strategie für Einzahlungen sorgt dafür, dass der Bitcoin-Kauf effizient, sicher und transparent abläuft.
4. Anbieter für den Bitcoin Kauf
4.1 Bitcoin kaufen bei 21bitcoin
21bitcoin ist Europas Premium-Plattform für den Kauf, Verkauf und die Verwahrung von Bitcoin. Das Unternehmen wird von der FIOR Digital GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich betrieben und konzentriert sich bewusst ausschließlich auf Bitcoin – keine Altcoins, keine Token, keine Derivate. Dieser klare Fokus macht die Plattform übersichtlich, sicher und konsequent auf langfristigen Vermögensaufbau mit Bitcoin ausgerichtet.
Der Einstieg bei 21bitcoin ist unkompliziert. Nach der Registrierung erfolgt eine schnelle Verifizierung, die in der Regel innerhalb weniger Minuten abgeschlossen ist. Anschließend kann per SEPA-Überweisung oder Sofortüberweisung Geld eingezahlt werden. Die Plattform ist sowohl als App (iOS und Android) als auch als Web-Version verfügbar und bietet eine intuitive, minimalistisch gestaltete Benutzeroberfläche, die sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Anleger richtet.
Neben dem klassischen Sofortkauf bietet 21bitcoin eine Reihe an Features, die im Bitcoin-only-Segment herausragen: Limit Orders ermöglichen es, einen Wunschkurs festzulegen und automatisch zu kaufen, sobald dieser erreicht wird. Sparpläne erlauben automatische wöchentliche oder monatliche Käufe nach dem Cost-Average-Prinzip – ideal für langfristigen Vermögensaufbau. Für Anleger mit größerem Volumen (ab 100.000 €) gibt es 21private, einen persönlichen Service mit individueller Betreuung und reduzierten Konditionen.
Ein besonderer Vorteil von 21bitcoin ist der flexible Ansatz bei der Verwahrung (Custody). Nutzer können ihre Bitcoin wahlweise auf der Plattform verwahren lassen (Custodial) oder jederzeit auf eine eigene Wallet transferieren (Non-Custodial). Zusätzlich bietet 21bitcoin die Möglichkeit, automatische Wallet-Transfers einzurichten: Dabei werden Bitcoin regelbasiert von der Plattform in die eigene Wallet verschoben, sodass größere Bestände nicht dauerhaft auf der Plattform verbleiben müssen. Diese Kombination aus Komfort und Eigenverantwortung ist einzigartig unter den Bitcoin-only-Anbietern und eignet sich besonders für Nutzer, die schrittweise in die Selbstverwahrung hineinwachsen möchten. Fiat-Gelder und Bitcoin-Assets werden strikt getrennt verwahrt, wobei die Bitcoin in Cold Storage gehalten werden. Alle Konten lassen sich mit Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) absichern.
In Sachen Regulierung und Sicherheit setzt 21bitcoin Maßstäbe im europäischen Bitcoin-Markt. Das Unternehmen ist über die MiCAR-Lizenz europaweit als Krypto-Asset-Dienstleister (CASP) zugelassen und unterliegt der Aufsicht der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA). Kundeneinlagen werden über ein Konto bei der VR Bank Bayern Mitte abgewickelt – damit verbleiben Gelder im europäischen Bankensystem mit voller Einlagensicherung, statt wie bei vielen internationalen Anbietern auf ausländische Konten transferiert zu werden. Für Kunden in Deutschland und Österreich bedeutet das: vertraute Bankinfrastruktur, schnelle SEPA-Zahlungen und klare rechtliche Rahmenbedingungen.
Die Gebühren liegen zwischen 0,79 % und 1,49 % und werden transparent ohne versteckte Spreads angezeigt. SEPA-Einzahlungen sind kostenlos, Auszahlungen auf eine eigene Wallet erfolgen zu marktüblichen Netzwerkgebühren. Im Vergleich zu Anbietern wie Relai (2,5 %) oder Coinbase (bis 1,5 % + Aufschläge) bietet 21bitcoin damit ein faires und nachvollziehbares Preismodell. Steuerlich relevante Transaktionen werden übersichtlich dokumentiert und als Reports bereitgestellt, die sich direkt in gängige Steuertools importieren lassen.
Darüber hinaus versteht sich 21bitcoin als Bildungsplattform: Über den Blog, Social-Media-Kanäle und den Podcast „21minutes" werden regelmäßig Inhalte rund um Bitcoin, Geldgeschichte und Selbstverwahrung veröffentlicht. Nutzer können über ein Referral-Programm Bitcoin verdienen, und für Berater, Influencer und Unternehmen gibt es ein Partnerprogramm mit exklusiven Konditionen.
Insgesamt ist 21bitcoin die erste Wahl für alle, die in Deutschland oder Österreich echte Bitcoin kaufen möchten – mit voller Regulierung, europäischer Bankanbindung, flexibler Verwahrung und einer Plattform, die konsequent auf Qualität statt Quantität setzt.
4.2 Bitcoin kaufen bei Bitpanda
Bitpanda ist einer der bekanntesten europäischen Anbieter für den Kauf und Verkauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Das Unternehmen wurde 2014 in Wien gegründet und hat sich seitdem zu einer der größten Plattformen im deutschsprachigen Raum entwickelt. Bitpanda überzeugt vor allem durch seine einfache Bedienung, die Vielzahl an verfügbaren Assets und die enge Verbindung zu europäischen Regulierungsbehörden.
Nach einer kurzen Registrierung und Verifizierung über ein Ausweisdokument können Nutzer direkt Geld einzahlen – wahlweise per SEPA-Überweisung, Kreditkarte, Sofortüberweisung oder PayPal. Anschließend lässt sich Bitcoin mit wenigen Klicks kaufen, und die Coins werden dem persönlichen Bitpanda-Konto sofort gutgeschrieben.
Ein großer Vorteil von Bitpanda ist die Regulierung und Sicherheit. Das Unternehmen ist von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) lizenziert und erfüllt die BaFin-Vorgaben für den deutschen Markt. Dadurch bietet Bitpanda ein hohes Maß an Transparenz und Schutz – ein klarer Pluspunkt im Vergleich zu unregulierten oder außereuropäischen Anbietern. Zudem speichert Bitpanda den Großteil der Kundengelder in Cold Wallets, die offline verwahrt werden, um Hackerangriffe zu verhindern.
Bei den Gebühren schneidet Bitpanda eher schlecht ab. Die Kosten liegen im oberen Bereich, und bewegen sich über denen von professionellen Handelsplattformen wie Kraken. Dafür punktet Bitpanda mit einem klaren Preismodell: Der angezeigte Preis ist bereits inklusive Gebühren, sodass Nutzer keine versteckten Kosten befürchten müssen. Für regelmäßige Anleger bietet die Plattform den Bitpanda Savings Plan, mit dem automatisch wöchentliche oder monatliche Käufe ausgeführt werden können – ideal für den langfristigen Vermögensaufbau.
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die große Auswahl an Kryptowährungen und digitalen Assets. Neben Bitcoin können Nutzer über 200 weitere Coins kaufen, darunter Ethereum, Cardano oder Solana. Zudem bietet Bitpanda den Handel mit Edelmetallen wie Gold und Silber sowie mit Aktien-ETPs an. Damit positioniert sich das Unternehmen als umfassende Investmentplattform, nicht nur als Krypto-Börse.
Ein möglicher Nachteil ist, dass die tatsächliche Verwahrung der Bitcoin auf der Plattform erfolgt, sofern man sie nicht manuell in eine externe Wallet transferiert. Zwar ist das bequem, doch wer maximale Kontrolle will, sollte seine Coins in eine eigene Wallet übertragen.
Zusammenfassend ist Bitpanda eine seriöse und regulierte Plattform für alle, die Bitcoin einfach und sicher kaufen möchten – insbesondere im deutschsprachigen Raum. Die Kombination aus einfacher Bedienung, europäischer Regulierung und transparenten Gebühren macht Bitpanda zu einer beliebten Wahl für Einsteiger und Anleger, die ihre ersten Schritte mit Kryptowährungen machen.
4.3 Bitcoin kaufen bei Coinbase
Coinbase ist eine der größten und bekanntesten Krypto-Plattformen weltweit und zählt zu den ersten Anlaufstellen für alle, die Bitcoin kaufen möchten. Das Unternehmen wurde 2012 in den USA gegründet und ist mittlerweile an der NASDAQ gelistet – ein starkes Signal für Transparenz und Seriosität. Auch in Europa, insbesondere in Deutschland und Österreich, hat sich Coinbase als beliebte Option etabliert, um Kryptowährungen sicher und einfach zu erwerben.
Der Einstieg bei Coinbase ist unkompliziert. Nach der Registrierung erfolgt eine Identitätsprüfung (KYC), die über Ausweis oder Reisepass abgeschlossen wird. Danach können Nutzer Geld auf ihr Konto einzahlen – meist per SEPA-Überweisung oder Kreditkarte. Der Kaufprozess selbst ist besonders einfach gestaltet: Man wählt Bitcoin aus, gibt den gewünschten Betrag ein und bestätigt die Transaktion. Innerhalb weniger Sekunden werden die Coins im persönlichen Coinbase-Konto gutgeschrieben.
Ein großer Vorteil von Coinbase ist die Benutzerfreundlichkeit. Die Plattform ist so gestaltet, dass sich auch Einsteiger schnell zurechtfinden. Gleichzeitig bietet Coinbase mit der „Advanced Trade“-Funktion eine erweiterte Oberfläche für erfahrene Trader, die den Markt aktiv beobachten und limitierte Orders setzen möchten. So spricht die Plattform sowohl Anfänger als auch Profis an.
Auch in puncto Sicherheit genießt Coinbase einen ausgezeichneten Ruf. Der Anbieter verwahrt den Großteil der Kundengelder in Cold Storage – also offline, getrennt vom Internet – und unterliegt strengen US-amerikanischen Sicherheitsstandards. Zusätzlich können Nutzer ihr Konto mit Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) schützen. Bei Kundengeldern in Euro greift zudem die europäische Einlagensicherung über das Partnerbankennetzwerk von Coinbase.
Was die Gebühren betrifft, liegt Coinbase im Mittelfeld. Für Käufe per Kreditkarte oder PayPal fallen vergleichsweise hohe Kosten an, während SEPA-Überweisungen deutlich günstiger sind. Auf der Advanced-Trade-Plattform sind die Handelsgebühren gestaffelt und beginnen bereits bei 0,4 % pro Transaktion. Wer regelmäßig kleinere Beträge investiert, kann auch bei Coinbase einen Sparplan einrichten – ein beliebtes Feature für langfristige Anleger.
Ein Kritikpunkt vieler Nutzer ist jedoch, dass Coinbase ein US-Unternehmen ist und somit außerhalb der direkten europäischen Regulierung durch BaFin oder FMA agiert. Auch die Kundeneinlagen liegen häufig auf ausländischen Bankkonten, was für einige Investoren ein Unsicherheitsfaktor sein kann. Dennoch unterliegt Coinbase strengen internationalen Vorschriften zur Geldwäscheprävention und gilt als einer der sichersten Anbieter weltweit.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Coinbase Wallet, eine separate App, mit der Nutzer ihre Bitcoin und andere Kryptowährungen selbst verwahren können. Damit lässt sich die Plattform sowohl als klassischer Broker als auch als eigenständige Wallet-Lösung nutzen.
Insgesamt ist Coinbase eine etablierte, sichere und nutzerfreundliche Plattform, die sich besonders für Einsteiger eignet, die Wert auf einfache Bedienung, hohe Liquidität und internationale Reputation legen. Wer bereit ist, etwas höhere Gebühren in Kauf zu nehmen, erhält dafür ein Höchstmaß an Komfort und Sicherheit beim Kauf von Bitcoin.
4.4 Bitcoin kaufen bei Coinfinity
Coinfinity ist ein österreichischer Anbieter mit Sitz in Graz, der seit 2014 den Kauf von Bitcoin ermöglicht. Das Unternehmen konzentriert sich ausschließlich auf Bitcoin und bietet keine weiteren Kryptowährungen an.
Der Kaufprozess ist einfach gehalten. Nach der Registrierung können Nutzer Bitcoin per SEPA-Überweisung, Kreditkarte oder über den Bitcoin-Bon erwerben, der an ausgewählten Verkaufsstellen in Österreich erhältlich ist. Nach dem Zahlungseingang wird der entsprechende Bitcoin-Betrag an die angegebene Wallet-Adresse des Kunden gesendet.
Ein wesentliches Merkmal von Coinfinity ist, dass der Anbieter keine Verwahrung der Coins übernimmt. Die Bitcoin werden direkt in die Wallet des Nutzers transferiert. Das bedeutet volle Eigenverantwortung – wer seine Seed Phrase verliert, hat keinen Zugriff mehr auf die Coins. Für erfahrene Nutzer, die ihre Bitcoin selbst kontrollieren wollen, kann das ein Vorteil sein. Einsteiger sollten sich jedoch bewusst sein, dass kein Sicherheitsnetz durch die Plattform besteht.
In Sachen Regulierung ist Coinfinity bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) registriert und erfüllt die europäischen Vorschriften zur Geldwäscheprävention (AML).
Bei den Gebühren liegt Coinfinity im Mittelfeld. Die Kosten sind klar strukturiert und ohne versteckte Spreads – der Endpreis wird im Kaufprozess angezeigt. Allerdings sind die Gebühren höher als bei größeren internationalen Börsen wie Kraken.
Zusammenfassend richtet sich Coinfinity an Nutzer, die echte Bitcoin kaufen und ausschließlich selbst verwahren möchten. Wer hingegen eine Kombination aus Eigenverwahrung und optionaler Plattform-Verwahrung sucht, sollte sich auch andere Anbieter ansehen.
4.5 Bitcoin kaufen bei Kraken
Kraken ist eine der ältesten Krypto-Börsen weltweit, gegründet 2011 in San Francisco. Die Plattform bietet den Handel mit Bitcoin und zahlreichen weiteren Kryptowährungen an und richtet sich mit ihrer professionellen Handelsumgebung vor allem an aktive Trader.
Der Kaufprozess läuft über eine Registrierung mit Identitätsprüfung (KYC) ab. Guthaben kann per SEPA-Überweisung eingezahlt werden. Anschließend lässt sich Bitcoin entweder über die einfache „Buy Crypto"-Ansicht oder über die erweiterte Handelsoberfläche mit Limit- und Market-Orders kaufen.
Kraken bietet eine hohe Liquidität, was die Plattform besonders für häufige Trades interessant macht. Die Gebührenstruktur ist wettbewerbsfähig: Maker-Gebühren beginnen bei 0,16 % und Taker-Gebühren bei 0,26 % – damit liegt Kraken günstiger als viele andere Anbieter, insbesondere bei größeren Volumina.
In Sachen Sicherheit verwahrt Kraken nach eigenen Angaben über 95 % der Kundengelder in Cold Wallets. Die Plattform bietet zudem Zwei-Faktor-Authentifizierung, API-Schlüsselbeschränkungen und E-Mail-Verschlüsselung.
Beim Thema Regulierung operiert Kraken für den europäischen Markt über eine in Irland regulierte Tochtergesellschaft. Kundengelder liegen somit auf einem ausländischen Konto – nicht bei einer deutschen oder österreichischen Bank. Für Anleger, denen eine lokale Bankanbindung und EU-Einlagensicherung wichtig ist, kann das ein relevanter Nachteil sein.
Die Benutzeroberfläche gibt es in zwei Varianten: eine Standardversion für Einsteiger und Kraken Pro für erfahrene Trader mit Charts, Ordertypen und Analysetools. Beides ist auch als mobile App verfügbar.
Ein weiterer Punkt: Ein- und Auszahlungen können bei Kraken gelegentlich länger dauern als bei rein europäischen Anbietern wie Bitpanda oder 21bitcoin.
Zusammenfassend ist Kraken eine etablierte Plattform mit niedrigen Gebühren und breitem Funktionsumfang – allerdings mit den typischen Einschränkungen eines US-Anbieters, was Bankintegration und Einlagensicherung im europäischen Raum betrifft.
4.6 Bitcoin kaufen bei Relai
Relai ist ein Schweizer Anbieter, gegründet 2020 in Zürich. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Kauf von Bitcoin über eine mobile App und richtet sich vor allem an Einsteiger, die regelmäßig kleinere Beträge investieren möchten.
Ein Merkmal von Relai ist, dass Nutzer keinen klassischen Account benötigen. Die Relai-App (iOS und Android) erstellt automatisch eine Bitcoin-Wallet, die vom Nutzer selbst kontrolliert wird. Die gekauften Bitcoin werden direkt in diese Wallet geschickt – Relai hat keinen Zugriff auf die privaten Schlüssel.
Der Kaufprozess funktioniert über die Auswahl eines Betrags und Zahlung per SEPA-Überweisung oder Kreditkarte. Relai bietet zudem Sparpläne an, über die automatisch wöchentlich oder monatlich investiert werden kann.
Bei den Gebühren liegt Relai mit einer Standardgebühr von 2,5 % deutlich über klassischen Börsen wie Kraken oder auch über Anbietern wie 21bitcoin. Die Gebühr lässt sich durch Referral-Codes oder höhere Volumina reduzieren. Versteckte Spreads gibt es laut Anbieter nicht.
Da Relai keine Kundengelder verwahrt, entfällt das Risiko eines Plattform-Hacks. Gleichzeitig liegt die volle Verantwortung beim Nutzer: Wer seine Wallet-Backup-Wörter verliert, hat keinen Zugriff mehr auf die Coins – und keinen Support, der das rückgängig machen kann. Für Einsteiger kann das eine erhebliche Hürde darstellen.
Zusammenfassend ist Relai eine unkomplizierte App für den Bitcoin-Kauf mit Eigenverwahrung. Die vergleichsweise hohen Gebühren sollten jedoch in die Entscheidung einfließen.
4.7 Bitcoin kaufen bei Strike
Strike ist ein innovativer Anbieter aus den USA, der den Kauf und Versand von Bitcoin über das Lightning Network revolutioniert hat. Gegründet von Jack Mallers im Jahr 2020, verfolgt Strike die Mission, den Umgang mit Bitcoin so einfach und kostengünstig wie möglich zu machen. Im Gegensatz zu klassischen Krypto-Börsen setzt Strike auf ein bezahldienstähnliches Modell, bei dem Bitcoin-Transaktionen blitzschnell und nahezu gebührenfrei ablaufen.
In Europa, insbesondere in Deutschland und Österreich, hat Strike in den letzten Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen. Nutzer schätzen vor allem die einfache Bedienung und die Integration des Lightning Network, mit dem Bitcoin nicht nur gekauft, sondern auch direkt versendet oder für Zahlungen verwendet werden kann. Dadurch unterscheidet sich Strike deutlich von traditionellen Brokern oder Börsen: Hier steht Bitcoin als Zahlungsmittel im Mittelpunkt, nicht nur als Anlage.
Der Einstieg bei Strike ist unkompliziert. Nach dem Herunterladen der App erfolgt eine kurze Registrierung mit Identitätsprüfung. Anschließend kann man Guthaben per SEPA-Überweisung oder Kreditkarte aufladen und sofort Bitcoin kaufen. Besonders hervorzuheben ist die Geschwindigkeit: Käufe werden in Echtzeit abgewickelt, und Bitcoin können direkt an eine eigene Lightning Wallet oder eine On-Chain-Adresse gesendet werden.
Was die Gebührenstruktur betrifft, ist Strike äußerst wettbewerbsfähig. In vielen Fällen sind Transaktionen sogar kostenlos oder mit minimalen Gebühren verbunden, da Strike versucht, die Kosten über interne Wechselmechanismen zu decken. Das macht die Plattform besonders attraktiv für Nutzer, die häufig kleinere Beträge senden oder empfangen – etwa im Rahmen von Peer-to-Peer-Zahlungen oder Micro-Investments.
Ein weiterer Vorteil von Strike ist die Fokusierung auf Bitcoin-only. Während viele andere Anbieter Dutzende oder Hunderte von Kryptowährungen anbieten, bleibt Strike seiner Linie treu und konzentriert sich ausschließlich auf Bitcoin. Das sorgt nicht nur für eine klarere Benutzeroberfläche, sondern auch für weniger Risiken durch volatile Altcoins oder spekulative Derivate.
Ein Punkt, den man beachten sollte: Strike ist ein US-Unternehmen, und die Kundeneinlagen werden über ausländische Bankkonten abgewickelt. Das bedeutet, dass keine deutsche oder österreichische Einlagensicherung greift. Nutzer sollten sich dieser Tatsache bewusst sein, insbesondere wenn größere Beträge über die Plattform abgewickelt werden. Im Vergleich dazu bietet etwa 21bitcoin mit einem Konto bei der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eine vollständig europäische Lösung mit direkter Bankintegration und Einlagenschutz.
Auch in Sachen Sicherheit überzeugt Strike dennoch. Die App nutzt modernste Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Multi-Signature-Technologien für Wallets. Da Strike stark mit dem Lightning Network verbunden ist, sind die Transaktionen zudem nicht nur schnell, sondern auch datenschutzfreundlich – persönliche Informationen werden so minimal wie möglich verarbeitet.
Insgesamt ist Strike eine spannende Option für alle, die Bitcoin aktiv nutzen und nicht nur als langfristige Anlage halten möchten. Mit seiner einfachen Bedienung, extrem niedrigen Gebühren und der Integration des Lightning Networks positioniert sich Strike als moderne Alternative zu klassischen Börsen – besonders für Nutzer, die den praktischen Einsatz von Bitcoin im Alltag erleben wollen.
5. Alternative zu Coinfinity, Relai und Strike
Wer sich intensiver mit dem Kauf von Bitcoin beschäftigt, stößt früher oder später auf Anbieter wie Coinfinity, Relai oder Strike. Alle drei haben sich als solide Optionen etabliert, wenn es um unkomplizierte Bitcoin-Käufe geht – mit Fokus auf Benutzerfreundlichkeit, Eigenverwahrung und einem klaren Bitcoin-Only-Ansatz. Doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich relevante Unterschiede, insbesondere in den Bereichen Regulierung, Bankinfrastruktur, Verwahrung und Gebühren.
Coinfinity ist ein österreichischer Anbieter mit FMA-Registrierung, bietet aber ausschließlich Non-Custodial-Käufe an – die Bitcoin werden direkt an die eigene Wallet gesendet, eine Verwahrung auf der Plattform ist nicht möglich. Das setzt voraus, dass Nutzer bereits über Wallet-Erfahrung verfügen und ihre Seed Phrase sicher verwahren können. Für Einsteiger kann das eine Hürde sein.
Relai hat seinen Sitz in der Schweiz und unterliegt der FINMA – nicht aber der EU-Regulierung. Einzahlungen erfolgen auf ein ausländisches Konto ohne EU-Einlagensicherung. Die Standardgebühren liegen mit 2,5 % deutlich über dem Marktdurchschnitt. Auch bei Relai ist die Verwahrung ausschließlich Non-Custodial.
Strike ist ein US-Unternehmen, das über das Lightning Network arbeitet und extrem niedrige Gebühren bietet. Allerdings liegen Kundeneinlagen außerhalb des europäischen Rechtsrahmens, und die Verwahrung erfolgt Custodial – der Nutzer gibt also die Kontrolle über die privaten Schlüssel an Strike ab.
Allen drei Anbietern fehlt somit mindestens einer der folgenden Punkte: EU-Regulierung, europäische Bankanbindung mit Einlagensicherung oder ein flexibles Verwahrungsmodell, das sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Nutzern gerecht wird.
Hier setzt 21bitcoin an. Die österreichische Plattform vereint die Vorteile dieser Anbieter – Einfachheit, Sicherheit, Fokus auf Bitcoin – und ergänzt sie um ein vollständig reguliertes, europäisches Setup. 21bitcoin ist über die MiCAR-Lizenz als Krypto-Asset-Dienstleister (CASP) in 30 EEA-Ländern zugelassen, wickelt Kundeneinlagen über ein Konto bei der VR Bank Bayern Mitte ab und bietet ein hybrides Verwahrungsmodell: Nutzer können ihre Bitcoin bequem auf der Plattform halten oder jederzeit auf eine eigene Wallet transferieren – inklusive automatischer Wallet-Transfers. Die Gebühren liegen mit 0,79 % bis 1,49 % deutlich unter denen von Relai und sind dabei vollständig transparent, ohne versteckte Spreads.
Für Anleger in Deutschland und Österreich, die echte Bitcoin kaufen und dabei auf europäische Regulierung, Einlagensicherung und ein flexibles Verwahrungskonzept nicht verzichten möchten, ist 21bitcoin damit die naheliegendste Wahl.
Marketingmitteilung der FIOR Digital GmbH (21bitcoin). Investitionen in Bitcoin sind mit Risiken und Chancen verbunden. Vergangene Wertentwicklungen sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen.


